Ich gehe davon aus, dass Sie bereits wissen, wie man Lager auswählt, denn eine gute Rolle ist untrennbar mit den Lagern verbunden. Wir alle wissen, dass die Verwendung von Rollen ohne die dazugehörigen Lager nicht möglich ist. Das Rollenlager sollte für den jeweiligen Einsatzort geeignet sein und gleichzeitig eine ausreichende Sicherheitsreserve bieten. Wie wählt man also das richtige Rollenlager aus? Im Folgenden wird Ihnen der Moderator in einer kurzen Einführung zeigen, wie es geht.
1. Kegellager – Kegellager gehören zu den wichtigsten Komponenten von Wälzlagern. Sie bieten insbesondere den Vorteil, den Einsatzbereich von Rollen zu erweitern und im Vergleich zu herkömmlichen Lagern eine verbesserte Manövrierfähigkeit zu gewährleisten.
2. Wälzlager – Neben verschleißfesten Rillenkugellagern werden diese robusten, stoßfesten Lager hauptsächlich für Rollen von Transportgeräten eingesetzt. Im Vergleich zu anderen Lagern zeichnen sich Wälzlager durch ihre geringe Bauhöhe, den relativ niedrigen Rollwiderstand und die höhere Belastbarkeit aus. Räder mit Wälzlagern erreichen Geschwindigkeiten von maximal 4 km/h, was in etwa der Gehgeschwindigkeit eines Menschen entspricht.
3. Präzisionskugellager – Speziell entwickelte, einreihige Radialkugellager nach DIN-Norm zeichnen sich durch hohe Lagerqualität aus. Mit diesen Kugellagern ausgestattete Räder weisen selbst unter hoher Belastung einen extrem niedrigen Rollwiderstand auf.
4. Herkömmliche Radlager funktionieren im Prinzip durch Gleit- oder Reibungslagerung. Sie sind erdbebensicher, nahezu wartungsfrei und bieten aufgrund der Materialeigenschaften eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit. Sie eignen sich für den Einsatz in mobilen Geräten, die lediglich kurze Strecken und niedrige Geschwindigkeiten zurücklegen müssen.
Veröffentlichungsdatum: 28. November 2025